Samstag, 14. Juni 2008
Salta (Nachtrag)
Zuerst - wie versprochen - der noch fehlende zweite Teil meiner Salta-Reise.
Ich hatte einen zweiten organisierten Bustrip gebucht und zwar mit dem Ziel Cafayate, einem beruehmten Weinanbaugebiet. So durften natuerlich die Besichtigung zweier Bodegas mit anschliessender Weinprobe nicht fehlen. Der Wein gedeiht in dieser Region dank 360 Sonnentage und auesserst seltenem Niederschlag praechtig. In Cafayate hatten wir natuerlich auch genuegend Zeit, das Staedtchen zu erkunden und nordargentinische Spezialitaeten zu geniessen.
Viel aufregender war allerdings die Hin- und Rueckfahrt durch das Quebrada de las Conchas, eine leuchtend rote Schlucht. Man konnte sogar Felsformationen wie "die Titanic", "den Obelisco" oder "die Prozession" bewundern - zumindest, wenn man mit viel Vorstellungskraft gesegnet ist... Den letzten Stopp stellten "das Amphitheater" und "der Teufelsrachen" dar, zwei enge Felsspalten, durch die man jeweils in eine groessere Hoehle kommt. Erstere macht ihrem Namen auch alle Ehre, was ein einheimisches Gitarrentrio verdeutlichte. Ich denke, im Fall der Quebradas, sagen Bilder mehr als 1000 Worte - ihr habt es ja schon gesehen. Ansonsten habe ich mir Salta noch von oben angesehen, nachdem ich mit meiner israelischen Zimmernachbarin mit der Seilbahn auf den Cerro San Bernardo gefahren bin. Ausserdem habe ich mir in den letzten verbleibenden Stunden vor meinem Abflug noch das Museo de Arqueología de Alta Montaña angesehen, wo immer eine von drei Inka-"Mumien" ausgestellt ist. Mumien sind es aber eigentlich nicht, da diese Inkakinder eingefroren im Eis auf dem hoechsten Vulkan Saltas gefunden worden. Dann war es auch schon wieder Zeit, die Reise zum Flughafen anzutreten, um nach Buenos Aires zurueckzukehren.
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